Eindrucksvolles Debüt der Berliner Sängerin und Songwriterin

„Looking Outside My Window“, das sind zehn intim wirkende Songs – mal nachdenklich und melancholisch, mal heiter und verspielt. Einfühlsam und nuanciert vorgetragen von einer Künstlerin, deren stimmliche Fähigkeiten ihrem Talent als Songschreiberin ebenbürtig sind.
Red On Blue, so heißt die Band um die Berliner Sängerin und Songwriterin Bernadette Kube. Die Wurzeln dieser Musik liegen im Jazz, und das spürt man: Die dezenten und geschmackvollen Arrangements, das hohe handwerkliche Können weisen weit hinaus über das sonst bei Poproduktionen übliche Niveau. Aber keine Angst: Von Kopflastigkeit oder ausschweifenden Soli ist bei Red On Blue keine Rede.

In Kubes Liedern geht es um Trennung und Verlassenwerden, um flüchtige Momente des Glücks, die Heiterkeit eines Sommertags oder die heilende Kraft der Einsamkeit. „Ich arbeite oft Persönliches ab“, sagt sie. Vielleicht ist das der Grund für den intimen Charakter, der die Stücke auszeichnet: Titel wie das sehnsuchtsvolle „I’m Longing For You“ oder „Chain“, eine groovige Nummer, die von bitterem Trennungsschmerz erzählt.

Musikalisch bietet „Looking Outside My Window“ ein breites Spektrum: Anklänge an Trip Hop und R’n’B, luftigen Folk und sonnigen Reggae. Manche Refrainzeile lässt an französische Chansons denken, wie in dem hitverdächtigen „Nouvelle Vague”, und einige Stücke können ihre Herkunft im Jazz nur schwer verleugnen.

Getragen wird all das von Kubes charismatischer und wandlungsfähiger Stimme, die zupackend oder weich klingt, ernst oder verspielt, heiter oder verträumt – ganz, wie es das Thema des Songs verlangt. Zu den Sternstunden der CD zählen die Momente, in denen die Sängerin ihrer Stimme die Zügel schießen lässt, den Gesang in puren Klang verwandelt, der den Zuhörer mitten ins Herz trifft.
Martin Wolf, Musikjournalist

„zeitlose Songs, auf hohem Niveau (…) ein Album, welches den Klassikfan wie Jazzfan begeistert.“
Joachim Holzt-Edelhagen, Digitale Jazz-Zeitung

„Zehn Songs mit lebendigen Melodien, groovenden Rhythmen, Einflüssen von Folk oder Indie und über allem die warme Stimme der in Berlin beheimateten Sängerin.“
Jazzpodium